Großübung der Jugendfeuerwehren des LBZ 1

Ab 10 Uhr fanden sich die 15 an der Übung teilnehmenden Feuerwehrfahrzeuge sowie die 120 Jugendlichen und Betreuer in Rodau ein, welche sich unter der Leitung des Rodauer Wehrführers Thomas Schneider stand. Ein Highlight der Übung war die aus Lindenfels angereiste Drehleiter mit einer Nennrettungshöhe von 18 Metern.
Ab 11 Uhr wurde unter dem Einsatzstichwort BRANDEINSATZ MIT MENSCHENRETTUNG die Übung an der Melibokusschule in Zwingenberg in Gang gesetzt. Die Feuerwehrfahrzeuge, die mit den Jugendlichen in Rodau bereitstanden wurden dann über Funk zu ihren Einsatzzwecken abgerufen.
Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren die jungen Brandschützer die Einsatzstelle an und wurden dann durch den Einsatzleiter über die aktuelle Situation unterrichtet.
Ein Brand im zentralen Schulgebäude mit mehreren vermissten Personen sowie drei kleinere Flächenbrände im Außenbereich wurden simuliert. Eine Herausforderung bei Großeinsätzen mit vielen Fahrzeugen ist es immer, die Feuerwehrfahrzeuge so zu parken, dass man sich selbst nicht im Weg steht, wenn weitere Fahrzeuge benötigt werden. Dennoch muss ein gutes Arbeiten mit dem Fahrzeug gewährleistet sein. Durch eine sehr enge Bebauung in den meisten Altstädten und in kleineren Gassen – so auch hier an der Zwingenberger Grundschule – ist es für den Einsatzleiter stets schwierig zu planen, da der benötigte Platz durch die baulichen Begebenheiten nicht immer so vorhanden ist, wie man ihn gerne hätte.
Weiter wurde ein Brand im Nebengebäude der Schule simuliert, sowie zwei Flächenbrände auf dem Schulhof. Die Jugendfeuerwehrmitglieder mussten mehrere Brandangriffe aufbauen, dass bedeutet Schläuche mit Strahlrohren zur Wasserabgabe so aufzubauen, dass ein Brand gelöscht werden kann. Ein daraus resultierender wichtiger Punkt bei einer Brandbekämpfung ist die Sicherstellung einer guten Wasserversorgung.
Hier bedienten sich die Kinder der vorhandenen Löschfahrzeuge (6 Stück mit Wassertank) sowie dem örtlichen Hydrantennetz. Die Jugendlichen meisterten ihre Aufgaben souverän und hatten großen Spaß bei dieser Großübung, die zum ersten Mal in Zwingenberg stattfand.
Zum Abschluss der Übung und nachdem die Fahrzeuge wieder beladen waren traf man sich noch für ein großes Gruppenbild auf dem Schulhof, bevor man dann gemeinsam zum Feuerwehrgerätehaus fuhr, in dem man sich ein Mittagessen in der Fahrzeughalle schmecken ließ.
Zu Gast waren neben den Jugendfeuerwehren aus dem Löschbezirk 1 auch die Nachbarfeuerwehren aus Alsbach, die mit einem Fahrzeug an der Übung teilgenommen haben.
Ein Dank geht an die Melibokusschule Zwingenberg für die Nutzung des Schulgeländes sowie an die Anwohner rund um die Schule. Ebenso bedanken wir uns bei der Firma Weiss-Tankwagenreinigung für die Nutzung des Betriebsgeländes als Bereitstellungsraum.